HeilHypnose ist nicht HeilSchlaf

Über Hypnose als wirksames Werkzeug

Was ist Hypnose?

Das Wort Hypnose ist hergeleitet vom altgriechischen Wort hypnos (υπνος) – Schlaf. Dies ist leicht missverständlich. Der  Zustand gleicht in keinem Fall dem Schlaf, eher einer ungewöhnlich tiefen Entspannung oder Körpertrance. Die Trance gilt neben Schlaf und Wachbewusstsein als ein dritter Zustand.

Was ist Hypnose (bei mir) nicht?

  • Körpertrance ist kein Holzhammer, der Dich außer Gefecht setzt. Du bekommst alles mit, kannst ganz normal sprechen, die Augen öffnen und Dich bewegen.
  • Körpertrance ist kein Allheilmittel, mit dem Du quasi im Schlaf von allen Deinen Problemen “geheilt” wirst, ohne dass Du Dich selbst (also Dein Bewußtsein) damit beschäftigen mußt.

Warum Hypnose?

Ziel in der Trance kann es sein, die Ursachen Deines Themas tiefer zu erkunden und mittels Erkenntnis der ursächlichen  Vorkommnisse, die vielleicht sogar vergessen waren oder einer wirksamen Änderung der Betrachtungsweise aufzulösen. Gleichzeitig können in Körpertrance sehr gut Sprünge über Zeit und Raum vorgenommen werden, was einer Änderung (der Wahrnehmung) der Vergangenheit gleichkommt.  In Körpertrance können in  zeitliche Aspekte verändert werden. Es kann in der Vergangenheit gearbeitet werden oder in die Zukunft projiziert werden.

Und noch etwas geht in Hypnose besser als im Wachzustand: Du kannst Dir neue Situationen, neue Verhaltensweisen, neue Gefühle sehr real vorstellen. Und der Trick dabei ist: für das Gehirn ist es völlig egal, ob die Erfahrung im Innen (also in der Vorstellung) oder im Außen (im realen täglichen Leben) gemacht wurde. Genauso, wie Du auch im Kino Gefühle entwickelst oder körperliche Empfindungen hast, obwohl es nicht “real” ist. Du kannst somit “testen”, wie sich das gewünschte Ergebnis für Dich anfühlt. Die Vorstellung in Hypnose ist sozusagen die Probebühne Deines Lebens.

Wie läuft eine Hypnose (bei mir) ab?

Hypnose wird durch eine sog. Tranceinduktion eingeleitet. Hier wird je nachdem, welches Ziel Du hast, aus einer Vielzahl von Induktionen die für Dich passende ausgewählt. Du sitzt oder liegst und wirst durch Zuhören der Induktion in Trance geleitet. Dabei wird Deine Wahrnehmung weitgehend auf die Stimme der Hypnotiseurin ausgerichtet;
die normalerweise auf die Außenwahrnehmung gerichteten Funktionen der Sinnesorgane ist deutlich herabgesetzt. 
Sobald die gewünschte Trancetiefe erreicht wurde, beginnen wir gemeinsam mit der gewünschten Anwendung mit Hilfe direktiver oder indirekter Suggestionen oder durch analytische Hypnose. Bei der analytischen Hypnose handelt es sich um eine Technik, Dich als KlientIn verbal in die Hypnose einzubinden; hierbei wird ohne Suggestionen gearbeitet.

Nach durchgeführter Anwendung wirst Du sorgfältig aus der Hypnose ausgeleitet.

Angst vor Hypnose?

Angst oder Unbehagen vor Hypnose ist nicht ungewöhnlich. Das Bild in der Öffentlichkeit zu Hypnose, aus Shows, aus Filmen oder Büchern ist eher beängstigend und abschreckend. Des eigenen Willens beraubt und sich dem Willen des Hypnotiseurs ausgeliefert – wer möchte das schon bei seinen tiefsten Problemen tun?

Es ist gut, wenn Du Dich kritisch mit Hypnose und dem Hypnotiseur/Hypnotherapeut auseinander setzt. Achte auf gute Ausbildung, spüre in Dein Bauchgefühl bei öffentlichem Bild oder persönlichem Kontakt hinein. Möchte der Hypnotiseur sein “eigenes Ding” bei Dir machen oder geht er/sie behutsam und respektvoll mit Dir um, folgt Deinem (unbewussten) Genesungsweg?

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Kerstin W.

Liebe Corinna,Vielen lieben Dank für diese intensive Erfahrung am Freitag und für dein Verständnis danach. So müde und erschöpft war ich noch nie nach einer spirituellen Sitzung. Gut, dass ich danach noch Zeit hatte, wieder Kraft zu tanken. Auf deine tolle Arbeit komme ich sicher bald wieder zurück, jetzt steht erstmal der Urlaub nächste Woche an.Viele liebe Grüße aus dem kalten Nordhessen, Kerstin